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| Neben Informationen rund um unser Angebot, möchten wir dieses Medium auch nutzen, um Ihnen Einblick hinter die Kulissen der Gärtnerei zu bieten. Unser Logo rechts oben setzt sich aus drei Wörtern zusammen, der Gärtnerei, der Ulenburg und unserem Anbauverband Bioland. Entlang dieser Begriffe möchten wir Ihnen unseren Betrieb auf diese Weise näherbringen. Gärtnerei Das Berufsbild "GärtnerIn" reicht von Zierpflanzen, Friedhofspflege, Baumschule und Gartenlandschaftsbau bis hin zum Gemüse. Wir haben uns auf Gemüse spezialisiert. Im Laufe eines Kalenderjahres bauen wir über 40 verschiedene Gemüsesorten und Arten an, damit die Vielfalt auf dem Acker und auf dem Marktstand gewährleistet bleibt. Als Anbaufläche im Freiland haben wir 36 ha (1 ha = 100m x 100m = 10.000m²) Ackerland gepachtet. Dazu kommen 6.000m² Gewächshausfläche. Unser Jahr beginnt immer mit der Anzucht von Jungpflanzen, welche dann entweder ins Gewächshaus (z.B. Tomaten) oder ins Freiland (z.B. Kohlrabi) gepflanzt werden. Die Ernte des verkaufsfähigen Gemüses läuft das ganze Jahr hindurch, allerdings mit deutlichen Spitzen im Sommer und Herbst. Durch ein großräumiges Winterlager und die Gewächshäuser sind wir in der Lage auch in den Zeiten, in denen eigentlich gar nichts wächst, ein Grundsortiment an Frische und Vitaminen aus der Region anzubieten. Die nachfolgende Logistik sorgt dafür, daß die Waren frisch bleiben und bei denjenigen ankommen, die sie bestellt haben. Um das Pensum zu bewältigen setzen wir an vielen Stellen Technik ein. 10 Schlepper, viele dazu passende Anbaugeräte, 2 LKWs und 6 Pkws erleichtern uns die Arbeit. Trotzdem bleibt noch genügend Gelegenheit um Hand anzulegen. Einkauf, Verkauf und die Verwaltung von Papier und Konten finden meistens im Büro statt, aber auch schon mal per Handy auf dem Acker. Ulenburg Als im Jahre 1980 drei Wagemutige die Gewächshäuser einer ehemaligen Zierpflanzengärtnerei in Löhne pachteten, konnten Sie nicht ahnen was daraus werden sollte. Die direkte Nachbarschaft zum Wasserschloß Ulenburg gab dem Unternehmen den Namen, den es heute noch trägt. Im Laufe der Zeit konnten Freilandflächen dazugepachtet werden. Die Direkt-Vermarktung auf Wochenmärkten wurde neben Bioläden und Biogroßhandel ein wichtiges Absatz-Standbein. Obwohl die Gruppe inzwischen aus über 20 Menschen besteht, können wir unser Betriebsmodell "Kollektiv" erfolgreich weiterführen. Wir teilen nicht nur Freud und Leid im Hinblick auf das Wetter, sondern entscheiden auch über relevante Betriebsfragen wie Anbauplanung, Gehälter und Investitionen immer gemeinsam. Seit vielen Jahren sind wir ein Ausbildungsbetrieb mit durchschnittlich 6 Auszubildenden. Zusätzlich unterstützen uns Angestellte und Saisonkräfte bei der täglichen Ernte und auf den Wochenmärkten. Bioland Die Produktion von Bio-Gemüse war und ist das erste Ziel der Gärtnerei, obwohl wir zugegebenermaßen auch noch davon leben müssen. Als Gründungsmitglied des Bioland Landesverbands NRW bemühen wir uns seit 1984 den Öko-Landbau aktiv zu fördern und weiterzubringen. Die Detailfragen nach Bodenbearbeitung, Düngung, Warenzeichen und Ökogarantie sind einer Hauptfrage untergeordnet: Wie schaffen wir es, eine Landwirtschaft zu entwickeln, die den heutigen und zukünftigen Anforderungen der Gesundheit von LandwirtInnen, KonsumentInnen und Umwelt gerecht wird? |
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